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Georg von Kymmel    Dienstag, 24 Mai 2016
Festgottesdienst zum 10. Jahrestag der symbol. Grundsteinlegung

Eingeladen durch Marianne Zillmer bin ich am vergangenen Sonntag nach Rosow gefahren anläßlich des Festgottesdienstes zum 10. Jahrestag der symbol. Grundsteinlegung der Gedächtniskirche. Es war auch eine Reise mit dankbaren Erinnerungen an vergangene Jahre einer glücklichen Kindheit.
Von 1960 bis 1968 durfte ich als das Dritte von 4 Kindern des Pastorenehepaares Eva-Maria und Christian von Kymmel im Rosower Pfarrhaus leben. 1967 bin ich in der Dorfschule in Rosow eingeschult worden. Mutter hielt die Christenlehre und machte den Organistendienst. Vater nahm uns oft mit zum Konfirmandenunterricht oder zu Besuchen in der Gemeinde.
Am Anfang einer Predigt sprach Vater immer die Worte aus Psalm 51,15: "Herr, tue meine Lippen auf, daß mein Mund deinen Ruhm verkündige." Wir haben bei unseren Eltern den lebendigen Glauben erlebt und gesehen. Noch verstand ich nicht viel davon.
Als wir zu Hause mal stolz unsere bei Tischler Tabbert gebauten Holzpistolen zeigten sprach Mutter lange mit uns über Krieg und Waffen. Am Ende verbrannte Sie mit uns die Pistolen im Kachelofen. Das hinderte uns jedoch nicht daran nach kurzer Zeit neue zu bauen. Später habe ich den Dienst an der Waffe im DDR-Regime verweigert.
Es hat mich sehr gefreut am vergangenen Sonntag mit Christen aus Polen, Rosow und Umgebung, Garz, Berlin, Ahrensburg u.a. Orten in der Kirche Gottesdienst zu feiern in der ich auch getauft wurde. Es gab nette Begegnungen und Gespräche u.a. mit Marianne Zillmer, Karl Lau und Schellers. Ich wünsche den Mitarbeitern im Förderverein Kraft und Gelingen für die Erhaltung der Kirche in Rosow. Der Name ist Programm: Deutsch-Polnische Gedenkstätte für Flucht, Vetreibung und Neuanfang e. V.. Neuanfang ist immer wieder nötig. Im Gottesdienst sangen wir gemeinsam " Allein Gott in der Höh sei Ehr! " In diesem Sinne Shalom und Gott befohlen !
Marianne Nadler    Montag, 23 Mai 2016
Ökumenischer Festgottesdienst zum 10. Jahrestag der symbolischen Grundsteinlegung Gedächstniskirche Rosow

Förderverein, Unterstützer und Dorfbewohner feierten am Sonntag, den 22. Mai den 10 Jahrestag der symbolischen Grundsteinlegung der Kirche in Rosow. Viele Gäste aus der Umgebung, aus Polen, Hamburg und Berlin reisten an, um gemeinsam einen ökumenischen, deutsch polnischen Gottesdienst zu feiern. Die Gedächtniskirche dient der Erinnerung an die Opfer von Flucht und Vertreibung sowie der deutsch-polnischen Versöhnung und Zusammenarbeit. Und so war es folgerichtig, dass die Gebete, Lieder und die Predigt des Gottesdienstes in deutsch und polnisch zu hören waren. Das Kammerorchester Kapernaum, das die musikalische Gestaltung während des Gottesdienstes übernahm, gab am Nachmittag noch ein kleines Konzert mit ausgewählten Werken von Mozart, Telemann und J. Williams.
Meine Freundin und ich erlebten einen festlichen und schönen Tag mit guten Gesprächen und Begegnungen. Auch für das leibliche Wohl war mit einer Suppe am Mittag und Kaffee und Kuchen am Nachmittag bestens gesorgt.Die Spenden, die hoffentlich reichlich flossen, sind für die Arbeit des Fördervereins bestimmt. Und diese Verständigungs- und Versöhnungsarbeit muss weitergehen.
Allen Menschen, die an der Gestaltung dieses Festtages beteiligt waren sagen wir herzlichen Dank. Und spätestens im nächsten Jahr kommen wir wieder Marianne Nadler
Klaus-Heinrich und Hildegard Kanste   Montag, 23 Mai 2016
Ökumenischer Festgottesdienst und Konzert des Kammerorchesters Kapernuam und köstliche Bewirtung

Wir sind köstliche bewirtet worden, haben einen großen ökumenischen dt-poln. Gottesdienst gefeiert, haben schöne Musik gehört ud besonders Frau Viviane Gajewski, Viola, bewundert. Wir haben mit einenander geredet und waren uns einig: Die Gedächtniskirche Rosow verbindet - und wir wollen verbunden sein, Deutsche und Polen.
Klaus-Heinrich Kanstein
Karsten Scheller   Dienstag, 27 Oktober 2015
4. Kolloquium Rosow – Żabnica in der Grundschule Żabnica am 24. Oktober 2016

47 BesucherInnen erlebten eine hervorragend vorbereitete Veranstaltung, für die die Gemeinde Gryfino nicht nur die Schirmherrschaft, sondern auch die Beköstigung übernommen hatte. Wie beim 3. Kolloquium ging es um das Thema „Schule in der Region“, dieses Mal konkret um die Grundschule in Żabnica. Frau dr Paula Wiażewicz-Wójtowicz von der Universität Stettin gab für die Vergangenheit und Gegenwart zunächst eine wissenschaftliche Analyse der Situation und Bedeutung der ‚Schule auf dem Lande'. Ihr Befund: Die Gesellschaft fördert Schule auf dem Land nur in beschränktem Maße und tendiert in der heutigen Zeit dazu, kleine Schulen aus ökonomischen Gründen zu schließen. In den nachfolgenden Beiträgen wurde - medial über Beamer veranschaulicht - in sehr beeindruckender Weise dargestellt, was diese ‚Kleine Dorfschule’ mit ihren immerhin 13 Lehrkräften und 102 SchülerInnen unternimmt, um öffentlichkeitswirksam ihren Fortbestand zu sichern. Interessant und wirklich informativ!
Karsten Scheller, Berlin
Dr. Zühlke, Lothar   Mittwoch, 7 Oktober 2015
Tagesfahrt einer Gruppe von Mitgliedern von Reinickendorfer Kirchengemeinden nach Rosow zum Erntedankfest am 27.09.2015

Meine Frau und ich hatten das große Glück, durch Zufall von dieser Fahrt nach Rosow, Zabnica und Gryfinia erfahren zu haben. Wir sind nach 1,5 Std. Busfahrt von Berlin in Rosow angekommen und sind nach einem kurzen Stopp mit Herrn Lau nach Zabnica gefahren. Die kurze Andacht an der Gedenkmauer auf dem örtlichen Friedhof, die vom polnischen Priester und unserem Pfarrer Axel Luther in deutsch und polnisch gehalten wurde, hat uns sehr berührt. Besonders schön war es, dass auch polnische Gemeindemitglieder daran teilnahmen. Nach einem Besuch der sehenswerten Kirche in Gryfinia fuhren wir nach Rosow zurück. Herr Lau hatte dafür gesorgt, dass wir in einem Zelt neben der Kirche mit einer schmackhaften Nudelsuppe empfangen wurden. Nach dem Gottesdienst in der schön mit Erntekrone und Erntegaben geschmückten Kirche gab es ein gemeinsames Kaffeetrinken mit den Rosower Gemeindemitgliedern, die hervorragenden Kuchen für uns gebacken hatten. Es gab viele anregende Gespräche. Die wunderbar hergerichtete Kirche mit ihrem markanten Turm hat uns sehr beeindruckt.Die Mitglieder des Fördervereins unter der Leitung von Herrn Lau,der uns interessant von den Aufbauarbeiten berichtet hat, können stolz auf das Erreichte sein. Wir haben einen wunderbaren Tag erlebt und möchten uns bei Herrn Carsten Scheller für die erstklassige Reiseleitung und sein Engagement für den Wiederaufbau der Kirche bedanken. Dieser Tag wird uns lange in Erinnerung bleiben. Wir haben vielen Freunden in Berlin von unseren Eindrücken begeistert erzählt.

Lothar und Vroni Zühlke
Dr. Andrzej Talarczyk   Freitag, 26 Dezember 2014
Kolloquien Rosow - Żabnica

Deutsch-polnische Versöhnung ist eine Aufgabe, die noch nicht zu Ende gelöst ist. Sie muß sich auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens vollziehen, beginnend mit dem gemeinsamen Gedenken der Vergangenheit - nicht nur der eigenen, über die "Einverleibung" des kulturellen Erbes bis hin zur Wahrnehmung seiner universellen Werte. Nach symbolischen Gesten in der großen Politik kam die Zeit für die mühselige "Basisarbeit" der Neugestaltung der Nachbarschaft auf lokaler Ebene in Anlehnung nicht an große Losungen, aber an das eigennützige Interesse, welches mit dem kommunalen Interesse des Nachbarn auf der anderen Oderseite übereinstimmt. Es ist ganz einfach eine neue Realpolitik, die durch die Gestalter des gesellschaftlich-kulturellen Lebens, die oft aus den akademisch Kreisen hervorgehen, initiiert wird. Das sind Herausforderungen für die neue Epoche. Und solche Herausforderungen sind die Kolloquien Rosow - Żabnica bemüht zu meistern. In meiner Einschätzung ist das ein sehr gelungener Versuch. (Dr. Andrzej Talarczyk, Arbeitsstätte für vergleichende Literaturwissenschaft des Institus für Deutsche Philologie der Universität Stettin)

Polsko-niemieckie pojednanie jest zadaniem nie wykonanym jeszcze do końca. Musi zachodzić ono na wszystkich płaszczyznach życia społecznego , poczynając od wspólnej pamięci przeszłości – nie tylko własnej, poprzez „umojenie” dziedzictwa do dostrzeżenia jego wartości uniwersalnych. Po dużych gestach w wielkiej polityce przyszedł czas na żmudną „oddolną“ praktykę układania sąsiedztwa w wymiarze lokalnym i regionalnym w oparciu nie o duże nośne hasła, ale o własny interes korelujący z komunalnym interesem sąsiada po drugiej stronie Odry. Jest to po prostu nowa real-politik inicjowana przez kreatorów życia społeczno-kulturalnego wywodzących się często z środowisk akademickich i szkolnych. Są to nowe wyzwania na miarę nowej epoki. I takim wyzwaniom starają się sprostać kolokwia żabnicko-rosowskie. W mojej ocenie jest to bardzo udana próba. (Dr Andrzej Talarczyk, Pracownia Literaturoznawstwa Porównawczego w Instytucie Filologii Germańskiej Uniwersytetu Szczecińskiego)
Prof. Dr. Bogdan Matławski    Montag, 24 November 2014
II Kolokwium Rosowsko-Żabnickie. - Spotkanie historyczne (Ein historisches Treffen)

Można powiedzieć, że każde spotkanie sąsiadujących ze sobą społeczności, które się odbyło, ma wymiar historyczny, jednak dla mnie, mieszkańca Żabnicy spotkanie polsko-niemieckie, w ramach Kolokwium Rosowsko-Żabnickiego, które odbyło się właśnie w Żabnicy dnia 25.10.2014 r, ma wymiar szczególny. Pierwszy raz bowiem w powojennej historii tej wsi, podczas spotkania, na miejscowym cmentarzu, przed krzyżem umieszczonym na ścianie pamięci, zbudowanej w 2013 r, przez jej mieszkańców, modlili się wspólnie, w swoich językach, Polacy i Niemcy. Pastor, ksiądz oraz uczestnicy spotkania modlili się o trwały pokój między naszymi narodami, o spokój dusz spoczywających na tych ziemiach, gdzie zatarto ślady dawnych cmentarzy, modlili się o nasze wspólne, dobre, a nawet lepsze jutro.

Man kann sagen, dass jedes Treffen von benachbarten Gesellschaften, das stattgefunden hat, eine historische Dimension besitzt, doch für mich, den Bewohner Żabnicas, hat das polnisch-deutsche Treffen im Rahmen des Kolloquiums Rosow – Żabnica, das gerade in Żabnica am 25.10.2014 stattgefunden hat, eine besondere Dimension. Denn zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte dieses Dorfes haben Polen und Deutsche während des Treffens auf dem Ortsfriedhof vor dem Kreuz an der Gedächtniswand, die die Einwohner im Jahr 2013 gebaut haben, zusammen gebetet, jeder in seiner Sprache. Pastor, Pfarrer und Teilnehmer des Treffens haben um einen dauerhaften Frieden zwischen unseren Völkern, um die Ruhe der Seelen der Verstorbenen an den Orten, wo man Spuren alter Friedhöfe beseitigt hat, und um unsere gemeinsame, gute und sogar bessere Zukunft gebetet.

Żabnica, 5. Nov. 2014
Bogdan Matławski
Anna Hermann   Samstag, 15 November 2014
Veranstaltung am 25.10.2014

Der letzter Oktobersamstag 2014, ein Ausflug mit Familie Scheller nach Rosow, kleinem Ort im Grenzgebiet zur Polen. Rum, herum Ruhe..,Felder...,Kraniche... auch ein Kirchenturm. Man könnte denken LANGWEILIG! Alles andere als das! Herr Lau bot uns eine sehr interessante und lebendige Führung über die Gedächtniskirche, Mittagessen (deutsch-polnische Küche) mit Blick auf die Oder und ein Nachmittag in polnischen Zabnica mit noch vielen anderen Menschen, die, von einem gutem Geist getrieben werden, die, mit hohem Engagement sich für die Partnerschaft beiden Regionen einsetzen. Die Nachbarn treffen sich, tauschen sich aus, beim Kaffee und Kuchen verbringen zusammen die Zeit, „Wir sind Europäer“ wurde betont. Ich war richtig beeindruckt!
Als gebürtige Polin aus dem östlichem Grenzgebiet würde ich mir das auch für dort wünschen. Vielen Dank für die Eindrücke! Wünsche allen Freude und Erfolg bei neuen Unternehmungen! Ich denke man sieht sich wieder!
Dr. Klaus Tuch   Montag, 29 September 2014 - www.st-johannes-ahrensburg.de
Dorfkirche Rosow

Ich besuche diese Seite, um mich über die Kirche zu informieren. Heute wird bei uns eine Vortrag von Dipl-Ing. H.P. Hansen über die Kirche in Rosow und andere Dorfkirchen nach der Wende gehalten. Hansen hat die die Instandsetzung der Kirche in den Jahren 2005-07 geleitet. Er ist heute Vorsitzender des Fördervereins St. Johannes Ahrensburg. Zu Gast wird Karl Lau sein, der Vorsitzende des Fördervereins Gedächtniskirche Rosow e.V. Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion mit ihm. Denn wir vom Förderverein St. Johannes Ahrensburg können sicher etwas von seinem Engagement lernen. Und vielleicht wird der Partnerschaft, die zwischen der Kirchengemeinde Ahrensburg und Rosow besteht, neues Leben eingehaucht.
Klaus Tuch
Förderverein St. Johannes Ahrensburg e.V.
Christa-Naemi Ehrler   Mittwoch, 17 September 2014
Mein 3. Besuch in Rosow – Erlebnisse und Begegnungen

Am Sonntag, dem 14. Sept. 2014, feierten wir gemeinsam mit deutschen und polnischen Freunden einen Ökumenischen Gottesdienst in der liebevoll geschmückten Gedächtniskirche Rosow. Das war wieder ein Fest für die über 80 Menschen, die sich dazu zusammengefunden hatten.
Die evangelische Pfarrerin Ute Sauerbrey (Berlin) leitete den Gottesdienst und wurde dabei katholischerseits von Ks. Bogusław Gurgul (Zabnica) und Ks. Dr. Cezary Korzec (Rosow) unterstützt. Als Lektoren wirkten außerdem Frau Dr. Elke Kaddatz (Schönfeld) und Prof. Bogdan Matławski (Gryfino) mit. Bereichert wurde dieser Tag der Begegnung durch den ökumenischen Chor aus Berlin-Lübars unter der Leitung seines Kantors Martin Blaschke, der durch seine jugendlich-frische Art die BesucherInnen des Gottesdienstes und des Kleinen Konzerts nach dem Kaffeetrinken begeisterte.
Beeindruckt haben mich erneut die Gespräche, die sich so zwanglos ergeben haben. Viele Menschen haben sich im Laufe der Jahre näher kennen gelernt und nehmen dadurch auch Anteil am persönlichen Ergehen ihres Gegenüber. Für mich ein großes Geschenk! Erfüllt und dankbar fahre ich wieder nach Hause. Ich wünsche allen – nicht nur den Akteuren, sondern auch den BesucherInnen der Veranstaltungen in Rosow – Gottes Segen.
Christa-Naemi Ehrler aus Bethel bei Bielefeld

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