Bau ab 11.2005

Zur Vorbereitung der Baumaßnahmen wurden bereits der Elektroanschluss, der Wasseranschluss und eine neue Baustraße aus westlicher Richtung hergestellt. Ebenfalls ist der westliche Kirchenmauerbereich durch eine AB-Maßnahme von Rosowern fast  fertig gestellt (Mitte Oktober 2005).

Seit  dem 1. November 2005 sind die Bauar- beiten angefangen.

Zur Zeit werden wegen des günstigen Wetters das Feldsteinmauer- werkes des Kirchturms neu verfugt. Dabei wird viel Wert auf die Erhaltung des ruinen- haften Charakters der Ansicht gelegt.

Bild oben u. unten r.: Innenarbeiten aufgrund der schlechten Witterung am neuen Altar, der an Ostseite mit den alten behauenen Findlingen neu errichtet wird (5.12.2005)

Bild oben rechts: Arbeiten am Ostgiebel, Verpressen (Verfugen) der Risse und Schäden an diesem Wandabschnitt (5.12.2005).

Die Mitarbeiter  der Fa. Krüger sind zur Zeit mit den statischen Verstärkungsarbeiten im Dachgeschoss beschäftigt. Dazu wurden die Deckenbalken vollständig freigelegt. In den freigelegten Feldern

wurden daraufhin neben der Verstärkung der alten Balken noch zusätzliche neue Balken zur erhöhten Stabilisierung und Lastaufnahme in der Dachkonstruktion eingebaut. Mithilfe eines mobilen Baugerüstes im Kirchenschiff konnte diese aufwendige Arbeit durch die erfahrenen Handwerker in schwindelnder Höhe durchgeführt werden.  Die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zur Unfallverhütung stellte eine besondere Herausforderung dar.

Der Orgelbauer Dieter Voigt ist mit der Demontage der Orgelanlage betraut worden. Diese besondere Aufgabe erfüllt er gerne, aber mit Wehmut, da Dieter Voigt diese Anlage 1958 selbst gebaut hatte. (Die Orgelbau Mitteldeutscher Orgelbau A. Vogt, Bad Liebenwerda feierte im Jahr 2005 ihr 100. Firmenjubiläum). Leider ist die Orgel nicht mehr durch den Verfall als Instrument nutzbar. Somit entwickelte sich durch den Verein die Idee, diese Orgelanlage so zurückzubauen, dass der Orgelprospekt in seine optische Wirkung an die Seitenwand montiert wird. Das eigentliche Herzstück dagegen bis auf weiteres eingelagert wird, so dass gegebenenfalls wieder eine bespielbare Orgel aufgebaut werden kann. Durch  Rückbau der Orgel und der zugehörigen Orgelempore ist ein Zugang vom Kirchenschiff zum Turm möglich.

Nachdem die marode Holzdielung entfernt wurde und alle Verstärkungsarbeiten abgeschlossen wurden, wird der nun neue Fußboden im Dachgeschoss verlegt.

Bild links: Es ist zu erkennen, dass die Erdauffüllung unter der alten Empore und Orgel abgetragen wird, um einen Zugang zum Turm zu erhalten. Zugleich wird auch   die Voraussetzung für die Konstruktion einer neuen höhergelegten Empore geschaffen.

Aufgrund der winterlichen Witterungssituation wurde der Schwerpunkt der Kirchenerneuerung in den Innenbereich verlegt.