28. Sept. 2013

Samstag,  28. September 2013, 15:00 Uhr, Theater in der Kirche mit
Mein Freund Harvey

eine vergnügliche Komödie von Mary Chase, Regie:
Elena Brückner
Ausführende:
Ensemble Theater in der Kirche e. V.

Zur Veranstaltung „Theater in der Kirche“ am 28. Sept. 2013 war auch ein Bus mit 50 Besuchern aus 5 evangelischen und
3 katholischen Gemeinden des Kirchenkreises Reinickendorf in Berlin gekommen. Bei der Tagesfahrt in die Uckermark, die von Frau Pfarrerin Stephanie Waetzoldt (ev. Kirchengemeinde Alt-Tegel) initiiert worden war, kam die Gruppe von einer Führung durch die Uckermärkischen Bühnen Schwedt und dem Mittagessen in der dortigen Theaterklause.

Frau Gabriele Holst aus Alt-Tegel führt für ihr Gemeindeblatt weiter aus:
Dann ging es nach Rosow, einem 150-Seelen-Dorf an der deutsch-polnischen Grenze.“ ... Bei  einer Tasse Kaffee „erzählte uns Karl Lau, Bürgermeister und Kirchenältester des Ortes, was der Gedenkstein vor der Kirche besagen soll. Die mittelalterliche Feldsteinkirche brannte in den letzten Kriegstagen 1945 völlig aus. In den 50er-Jahren konnte zumindest das Kirchenschiff wieder notdürftig hergestellt werden. Schließlich erhielt die Kirche einen Stahlgerüstbau als neuen, sehr futuristischen Turmaufsatz und wurde am 9. Juni 2007 feierlich eingeweiht. Sie erhielt die Bezeichnung ’Gedächtniskirche Rosow’ und wurde eine ’deutsch-polnische Gedenkstätte für Flucht, Vertreibung und Neuanfang’. Damit wird der vielen Flüchtlinge auf beiden Seiten der Grenze gedacht.
Leider finden wegen der geringen Einwohnerzahl kaum Gottesdienste statt. Stattdessen dient die Kirche kulturellen Veranstaltungen. Zu unserem großen Vergnügen konnten wir die Theater-Aufführung des Stückes „Mein Freund Harvey“ von der amerikanischen Autorin Mary Chase sehen. In der Pause stürzten wir uns (noch einmal) auf das Kuchenbuffet.

Mit den letzten Sonnenstrahlen, die die Baumwipfel rot und gelb leuchten ließen, fuhren wir nach Hause. Wir danken allen Organisatoren für den schönen Tag und wünschen uns, dass solche – übergemeindlichen und ökumenischen – Fahrten häufiger stattfinden.“

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