1. Sept. 2013

Sonntag,  1. September 2013, 14:00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst

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Liturgen: Ksiądz Bogusław Gurgul (Gryfino Zabnica ), Ksiądz dr. Cezary Korzec (Rosow) und Pfarrer Axel Luther (Berlin)

Dieser Ökumenische Gottesdienst fand große Beachtung und wurde bereits vorher bemerkenswert ausführlich im ‚Stettiner Kurier’ angekündigt:

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 przez granice      Stettiner Kurier 29 SIERPNIA 2013 r. III

Nabożeństwo w Rosow

W NIEDZIELĘ 1 września mija 74. rocznica napaści Niemiec hitlerowskich na Polskę i wybuchu drugiej wojny światowej. I w Polsce, i w Niemczech odbędą się rocznicowe uroczystości.

Jak każdego roku i tym razem zorganizowane zostaną także w Kościele Pamięci – Niemiecko-Polskim Pomniku Ucieczek, Wypędzeń i Nowego Początku w Rosow, półtora kilometra od przejścia granicznego w Rosówku. O godz. 14 rozpocznie się tam nabożeństwo ekumeniczne, które odprawią pastor Alex Luther z Berlina i ks. Bogusław Gurgul z Żabnicy (gmina Gryfino), proboszcz parafii św. Jana Marii Vianneya. O godz. 15.15 przewidziano poczęstunek, przygotowany przez mieszkańców Rosow, Niemców i Polaków, a o godz. 16 koncert orkiestry kameralnej z berlińskiego kościoła Kapernaum, który poprowadzi Alexander Kugler.
Mile będą widziane ofiary na utrzymanie kościoła.

Pastor Axel Luther (ur. 1943), Rycerz Honoru Zakonu Joannitów, w latach 1971-2009 proboszcz parafii Berlin--Lübars, w czasie stanu wojennego w Polsce i później organizator pomocy charytatywnej dla polskich instytucji społecznych i szpitali. W 1997 r. zaangażował się w pomoc dla powodzian na Dolnym Śląsku. Działał w Fundacji Kościół Mariacki w Chojnie i w Stowarzyszeniu Wspierania Odbudowy Kościoła Mariackiego w Chojnie. Uhonorowany Krzyżem Zasługi RFN i Złotym Krzyżem Zasługi RP. Z rąk kard. Henryka Gulbinowicza otrzymał Pierścień 1000-lecia Archidiecezji Wrocławskiej. Mówi po polsku. (mk)

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Deutsche Übersetzung:

Über die Grenzen     Stettiner Kurier 29. August 2013 III

Gottesdienst in Rosow

Am Sonntag, 1. Sept. (2013),  vergehen 74 Jahre, (es ist) der Jahrestag des Überfalls Hitler-Deutschlands auf Polen und des Ausbruchs des 2. Weltkriegs. Und in Polen und in Deutschland finden Jahrestags-Feiern statt.
Wie jedes Jahr und (so ebenfalls) in diesem werden sie auch in der Gedächtniskirche, dem deutsch-polnischen Denkmal der Flucht, der Vertreibung und des Neuanfangs in Rosow organisiert. Um 14 Uhr beginnt dort ein ökumenischer Gottesdienst, den Pastor Axel Luther aus Berlin und Pfarrer Bogusław Gurgul aus Żabnica (Gemeinde Gryfino), Pfr. der Pfarrgemeinde des Heiligen Jan Maria Vianney, halten. Um 15:15 Uhr ist ein kleiner Imbiss vorgesehen, der von Einwohnern Rosows, Deutschen und Polen vorbereitet wird. Und um 16:00 Uhr findet ein Konzert des Kammerorchesters der Berliner Kapernaum-Kirche, das von Alexander Kugler geleitet wird, statt.
Eine Spende für den Unterhalt der Kirche wird herzlich erbeten.
Pfr. Axel Luther (* 1943), Ehrenritter der Johanniter, war in den Jahren 1971 – 2009
Pfarrer in der Gemeinde Berlin-Lübars und war in der Zeit des Kriegszustands in Polen und später Organisator karitativer Hilfe für soziale polnische Einrichtungen und Krankenhäuser. 1997 engagierte er sich für die Flutopferhilfe in Niederschlesien. Er wirkte in der  Stiftung der Marienkirche (in Chojnice) und im Verein für den Wiederaufbau der Marienkirche in Chojnice mit. Er ist ausgezeichnet mit dem Verdienstkreuz der BRD und mit dem goldenen Verdienstkreuz der Republik Polen. Von Kard. Henryk Gulbinowicz erhielt er den Ring der 1000-jährigen Breslauer Erzdiozöse. Er spricht Polnisch.

 Helga und Traugott von Below feierten diesen Gottesdienst mit und erlebten auch das anschließende Kleine Konzert.
Sie notierten im Gästebuch:
‚Der 1. September 1939: Kriegsbeginn in Polen! Kann es einen passenderen Tag geben als diesen Tag, an dem in der Gedächtniskirche in Rosow ein Ökumenischer Gottesdienst von Deutschen und Polen stattfinden konnte? Der gemeinsame Gottesdienst unter der Leitung von Ksiadz Boguslaw Gurgul aus Gryfino Zabnica und Ksiadz Dr. Cezary Korzec aus Rosow sowie Pfarrer Axel Luther aus Berlin setzte wieder ein sichtbares Zeichen der Versöhnung. Ca. Einhundertundzwanzig Besucher, davon 50 Polen wohnten dem Gottesdienst bei, wenn auch dabei nur wenig Jugendliche. Diese zu gewinnen bleibt eine Herausforderung. Im Anschluß nach dem Gottesdienst sammelten sich die Besucher um das traditionelle Kuchenbuffet. Den Abschluss bildete ein sehr gelungenes Konzert des Berliner Kammerorchesters Kapernaum in kleiner Besetzung mit 12 Musikern unter der Leitung von Alexander Kugler. Herausragend war dabei das „Polnische Konzert für Streichorchester“ von Philipp Telemann. Alles zusammengenommen war es ein sehr gelungener Nachmittag. Weiter so!

Sonntag, 1. September 2013, 16:00 Uhr
                                                      Kleines Konzert
im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst (40 Minuten) mit dem
Kammerorchester Kapernaum, Leitung: Alexander Kugler, Berlin

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Polnisches Konzert: Das Werk stützt sich auf seine Erstausgabe des 'Concerto polonais' und ist in der vorliegenden Fassung eine Stimmenabschrift. Über Telemanns Beziehungen zur 'hanakischen', d. h. polnischen Musik wird berichtet: "Telemann erlebte plötzlich (in Krakau) den erstaunlichen Reichtum der polnischen Musik, deren Einfallsfülle ihn begeisterte."

PROGRAMM
Christoph Willibald Gluck (1717 – 1784):
Sinfonie für vierstimmiges Streichorchester
 Allegro – Andante - Presto

Georg Philipp Telemann (1681 – 1767):
Polnisches Konzert für Streichorchester
 Andante – Allegro – Largo – Allegro

Karl Stamitz(1745 – 1801):
Orchester-Quartett (C-Dur)
 Allegro assai – Andante di molto – Poco Presto

Kammerorchester Kapernaum: Veranstaltet jedes Jahr mindestens ein Sommer- und ein Adventskonzert in der Berliner Kapernaumkirche, hat aber auch im Umland konzertiert sowie Konzertreisen in Deutschland und in die USA unternommen.
Gegründet wurde es 1974 von dem damaligen Kantor Jürgen Schulz. Es spielt in Rosow heute in kleinerer Besetzung.

Alexander Kugler: War seit 1970 vierzig Jahre Geiger an der Deutschen Oper Berlin, ist dort aber weiterhin als Ruheständler aushilfsweise tätig. Ist dem Orchester praktisch seit seiner Gründung verbunden, hat in vielen Konzerten als Solist mitgewirkt, stellte sich dem Ensemble bei Bedarf aber auch als Tutti-Geiger zur Verfugung, ist seit 5 Jahren dessen Leiter, war bei allen Konzertreisen dabei und verstarkt auch heute noch mit der Violine das Orchester, wenn bei einzelnen Stücken eines Konzerts ein Chor mitwirkt und dann dessen Leiter bzw. Leiterin dirigiert.

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