1. Juli 2017

Zum 10. Mal in Rosow
 
Musik zur Sommerzeit
 
mit Werken von
Joseph Haydn und Hugo Wolf
 
  Ausführende:
Ein Streichquartett von Mitgliedern der Komischen Oper
und des Berliner Sinfonie Orchesters
mit
Sopranistin Dorothe Ingenfeld, Berlin

Am 1. Juli 2017 fand in der Gedächtniskirche Rosow mit der  „Musik zur Sommerzeit“ im Rahmen des Brandenburger Dorfkirchensommers eine Kammermusik statt. Die Besetzung dieses Konzerts hatte zum 10. Mal der in Berlin wohnende, aber unserer Region familiär sehr verbundene Ludwig Geisler besorgt. Er war auch wieder der Spiritus Rector des dargebotenen Programms.

Musiziert wurden Werke von

  • Joseph Haydn, Serenadenquartett, Opus 3 Nr. 5
    (Presto – Andante cantabile – Menuett – Scherzando)
  • Hugo Wolf, 5 Lieder, davon
    3 nach Texten von Eduard Mörike und  2 nach Texten von Paul Heyse
  • Antonín Dvořák, Streichquartett F-Dur op. 96 – "Amerikanisches Streichquartett" (Allegro ma non troppo – Lento – Molto Vivace – Vivace ma non troppo)
    Die Ausführenden waren
    • ein Streichquartett von Mitgliedern der Komischen Oper und des Berliner Sinfonie Orchesters, nämlich Ludwig Geisler (1. Violine), Cornelia Dill (2. Violine), Claudia Uther (Viola), Hans-Georg Dill (Violoncello) sowie
    • die bekannte, erfolgreich freischaffende Mezzosopranistin Dorothe Ingenfeld aus Berlin.

Das musikalisch anspruchsvolle Programm wurde in technischer und dynamischer Perfektion dargeboten; dabei wurden die durch die Satzbezeichnungen vorgeschlagenen Tempi vorzüglich aufgegriffen. Die ursprünglich für Klavier gesetzten Lieder von Hugo Wolf waren  eigens für dieses Konzert für Streichquartett umgesetzt worden. Sie wurden von Frau Ingenfeld mit ihrer wunderschönen Stimme der Textvorlage entsprechend wirklich auch expressiv gestaltet. Die 65 Besucherinen und Besucher bedankten sich mit anhaltendem Applaus und wurden dann auch mit einer Zugabe der 5 Künstler belohnt.

Mit Dankesworten richtete sich Karl Lau, der Vorsitzende des Fördervereins, an die Mitwirkenden – besonders Herrn Geisler –, an die namentlich nicht besonders genanntetn HelferInnen und KuchenspenderInnen sowie an alle BesucherInnen, ohne deren Unterstützung man die kulturelle Arbeit vor Ort kaum 10 Jahre hätte durchhalten können.

Spontan ergriff dann Pfr. i. R. Oswald Wutzke – bevor die Einladung zum gemeinsamen Kaffeetrinken ausgesprochen werden konnte – die Gelegenheit, auch Karl Lau für seinen unermüdlichen Einsatz zu danken und ihn sowie die 5 Künstler symbolisch mit einem türkisfarbenen „Schal der Hoffnung und Zuversicht“ auszuzeichnen.
Eine bewegende Stunde!                                           KS

20170701 Konzert Geisler Fotos v. Kymmel (2)
20170701 Konzert Geisler Fotos v. Kymmel (3)
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20170701 Konzert Geisler Fotos v. Kymmel (7)

Fotos Christian von Kymmel