17. Nov. 2013

Polnisch-deutsche Begegnung

in Żabnica (Mönchkappe) am Sonntag, 17. Nov. 2013

Auf dem Friedhof in Żabnica wurde an diesem Tag eine Gedenkstätte mit einer Gedächtnistafel für die in der Vergangenheit verstorbenen Deutschen und Polen geweiht. Das Denkmal ist in besonderer Weise den Verstorbenen des ehemals deutschen Dorfes gewidmet, deren Gräber von Polen eingeebnet wurden.
Im Rahmen ihrer Versöhnungsarbeit waren Vertreter des Fördervereins Gedächtni
skirche Rosow  der Einladung von Prof. Bogdan Matławski und Pfr. Bogusław Gurgul, den Initiatoren des Baus der Gedenkstätte, gern gefolgt.

Dem Festakt auf dem Friedhof ging eine von Pfr. Bischof
Marian Kruszyłowicz konzelebrierte Messe voraus, an die sich eine Prozession der Gottesdienstbesucher anschloss.
Prof.
Matławski hat als Moderator des Festtages nach einer Begrüßung auf dem Friedhof zunächst einiges zur Entstehung und Gestaltung des Denkmals ausgeführt, bevor die Gedenkstätte mit ihrer abgestuften Mauer, dem Kreuz und Altar vom Bischof geweiht wurde. Vertreter der Kirchen und der politischen Gebietskörperschaften wiesen in ihren Redebeiträgen nicht nur  auf die Bedeutsamkeit einer völkerübergreifenden Erinnerungskultur hin, sondern sie betonten besonders auch die Notwendigkeit eines friedvollen Miteinanders der Völker.

Die Feierlichkeiten wurden im kleinen Kreis mit einem gemeinsamen Mittagessen und einem Fototermin in der Kirche abgeschlossen.
Für September 2015 ist bereits eine Tagesfahrt der Gemeinde Berlin-Heiligensee mit Pfarrer Axel Luther (Berlin) geplant, in deren Verlauf zunächst eine ökumenische Andacht an der Gedenkstätte auf dem Friedhof in Żabnica vorgesehen ist. Danach soll es einen deutsch-polnischen Gottesdienst in der Gedächtniskirche Rosow geben, der vom Kammerorchester Heiligensee mitgestaltet wird.

 

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