16. Sept. 2017

2007 -2017
Rosow / Zabnica
ein Beispiel für gelingende deutsch-polnische Zusammenarbeit

Samstag,  16. Sept. 2017, 13:00 Uhr, Kirche in Żabnica

Einladung zur Jubiläumsfeier
zum
270. Jahr der Verleihung der Stadtrechte an Mönchkappe
(= Żabnica)

 Mitwirkung
Blasorchester des Kraftwerkes „Dolna Odra”
(Ltg.: Stanisław Wiśniewski)
Akademischer Jan Szyrocki-Kammerchor der TU Westpommern (Ltg.: Katarzyna Gonczarska-Borecka)
Spotkanie – Deutsch-Polnischer Chor Berlin (Ltg.: Agnieszka Wolf)
Bläser-Quintett „High Five Brass” Stettin

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Bildschirmfoto

270. Jahrestag der Gründung von Dębce und Żabnica
Religiös, musikalisch und sportlich

Die Dörfer wurden im Gebiet von Gryfino gegründet. Sie haben sogar einen gemeinsamen Friedhof. Anfänglich war es für die Siedler hier sehr hart - sie lebten in Gebieten mit kaum trocken gelegten Sümpfen. Sie klagten über Krankheiten. Die übermäßige Feuchtigkeit hatte auch Auswirkungen auf die Tiere. Im Laufe der Zeit haben sich die Dörfer jedoch entwickelt. Die Lebensbedingungen der deutschen

Staatsbürger haben sich allmählich vor mehr als 200 Jahren stetig verbessert, und vor 70 Jahren kamen Polen aus der ganzen Welt als Siedler.

Am Sonnabend versammelten sich bei der Feier viele Gäste aus Polen und Deutschland. Sie begann mit einem Marsch von der Kirche zum örtlichen Friedhof. Wichtig war die Anwesenheit von Radio und Fernsehen. Nach einem zweisprachigen (katholisch-protestantischen) Gottesdienst, bei dem Psalm 23 gelesen wurde, fand ein künstlerischer und sportlicher Teil statt. Wir werden darüber in der Freitags-Ausgabe schreiben. Sie können sich schon jetzt auf unserem Facebook-Portal 7 DNi GRYFINA einen Film vom Marsch von der Kirche zum Friedhof in Żabnica ansehen. Rk
Übertragung und  Zusammenstellung von K. Scheller 

20170916 270Jahre (1)
20170916 270Jahre (2)

JUBILÄUM
 

270 Jahre Źabnica und Dębce
Gemeinsame Feier
 

Bei Gryfino (früher Greifenhagen) wurde das 270. Jubiläum der Gründung der Dörfer Zabnica (früher Mönchkappe) und Dębce (früher Eichwerder) gefeiert.  1747 wurde das Gebiet von den ersten 18 jungen Siedlern erschlossen. Ihre Nachkommen lebten hier bis 1945. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten sie ihre Dörfer verlassen, und die polnischen Siedler lebten in leeren Häusern.
Seit dem Ende des Krieges sind Jahre verstrichen, und schwierige polnisch-deutsche Angelegenheiten wurden erfolgreich gelöst. Bewohner beider Seiten der Oder können den Fluss frei überqueren, und die Einwohner von Źabnica, Dębce, Mescherin und Rosow überqueren die Brücken und können sich treffen. Denken Sie jedoch daran, dass dies nicht für immer so gegeben sein könnte und dass
das Gute konstante und weise Fürsorge erfordert.
Das Jubiläum der beiden Dörfer besuchten Bewohner beider Seiten der Oder. Für alle, die über die Jahrhunderte mit Źabnica und Dębce
verbunden waren, feierten Prof. Cezary Korzec und Pastor Bernhard Riedel beim Lapidarium auf dem Friedhof eine ökumenische Andacht. Der Stettiner “Prof.-Jan-Szyrocki-Chor“ sang "Gaude Mater Polonia" (’Freue Dich, Mutter Polen’) und der Deutsch-Polnische Chor “SPOTKANIE“ aus Berlin das "Lied des Friedens". Beide Chöre sangen am Schluss (der Feier in der Kirche) den Vers "Freude, schöner Götterfunken, ...".  Es wurde viel über Kontakte über die Grenze hinweg gesprochen. Karl Lau von Rosow sprach über die Kirche der Erinnerung (Gedächtniskirche), die 2002 in seinem Dorf entstanden ist und die der Erinnerung an schwierige Schicksale und Zeiten dient.
Das Programm des Jubiläums von Źabnica und Dębce war umfangreichreich. Der “Kurier“ wird bald darüber schreiben.
Übertragung K. Scheller