Gedächtniskirche Rosow

Förderverein Gedächtniskirche Rosow 
Deutsch - Polnische Gedenkstätte für Flucht, 
Vertreibung und Neuanfang e. V.

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Wir freuen uns darüber, dass so viele Spender dem Aufruf des Fördervereins „Gedächtniskirche Rosow“ nachgekommen sind.
Spendenkonto:
Volksbank Uckermark (150 917 04), Kontonummer:
180 628 045

Das Projekt

Darstellung im sozio-kultuellem Zusammenhang

Flucht, Vertreibung, Evakuierung, Umsiedlung, wie immer es zu verschiedenen Zeiten und von verschiedenen Seiten genannt wurde, ein Thema, das in der sowjetischen Besatzungszone, der späteren DDR weitgehend als Tabu galt.

Diese Ereignisse und die damit verbundenen einschneidenden Erlebnisse durften nicht offen oder gar gemeinschaftlich dargestellt werden. Und so blieb das Thema Flucht bis in die Gegenwart erhalten.

Im Westen, der späteren Bundesrepublik Deutschland, wurde das Thema zu leicht und zu lange von den Ursachen abgekoppelt. Die Ostsiegermacht Sowjetunion wurde als alleiniger Urheber dieser Nachkriegssituation gesehen. Die Initiatoren dieses Projektes wenden sich gegen die Wiederbelebung dieser Diskussion.

Wir möchten die Geschehnisse von damals aus der Sicht der Betroffenen festhalten, uns aber auf den Blick nach vorn konzentrieren:

Wir wollen hoch hinaus

Zum 60. Jahrestag des Kriegsendes bestiegen einige Vereinsmitglieder den Kirchturm der Rosower Kirche. Durch seine Einrüstung bestand die Möglichkeit, sich einen Überblick über das Dorf und seine Umgebung zu schaffen.

Bauplanung

In Anlehnung an die begrenzt vorhandenen Baumerkmale mit besonderem denkmalwürdigen Wert legt die Untere Denkmalschutzbehörde besonderes Augenmerk auf eine genaue und authentische Angleichung von alter und neugeschaffener Bausubstanz. Der überaus hohe kulturhistorische Wert unserer Kirche ist mit der Zerstörung im 2. Weltkrieg unwiederbringlich verloren gegangen. Das mittelalterliche Kirchengestühl, der barocke Altar mit Taufengel, Orgel und Ahnentafel u. v. m. sind im Krieg verbrand. Der schmerzhafte Substanzverlust macht es heute jedoch möglich, moderne Werkstoffe und Bauelemente einzusetzen und den Baustil des 21. Jahrhundert zu verwirklichen.