KONZERT

Cantemus-Chor Penkun

“Schläft ein Lied in allen Dingen”
Kompositionen zu weltlichen und
geistlichen Themen

Leitung: Dagmar Budnick

Marianne Schaefer begrüßte herzlich die Besucherinnen und Besucher im Namen des Chores Cantemus aus Penkun unter der musikalischen Leitung von Dagmar Budnik. Am Klavier begleitete Wilgard Suhr das Singen. Zwei junge Sängerinnen bereicherten das Konzert mit ihrem Gesang: Aleksandra Walerowisc und Svenja Schünemann.

Lieder im Volkston zu weltlichen und geistlichen Themen gehören zum wichtigsten kulturellen Erbe des europäischen Liedschatzes. Diesen zu entdecken und neu zu beleben widmet sich der Chor Cantemus. Das Konzert stand unter dem Motto "Schläft ein Lied in allen Dingen".

Zu den Liedern gehörten Volksweisen, wie: “Der Winter ist vorüber”, ein Volkslied aus der italienischen Schweiz oder das Lied von Franz Schubert “Frühlingsglaube”. Der Text ist von dem Lyriker Ludwig Uhland.

Es folgten das litauische Volkslied „Zogen einst fünf wilde Schwäne“ mit einer schönen Melodie und einem traurigen Text - es erinnert an schreckliche Zeiten - und das norwegische Volkslied „Wer kann segeln ohne Wind“ - es erzählt von Freundschaft und Treue. Das Lied “Solveig” aus Peer Gynt von Edward Grieg erzählt vom Warten auf den Liebsten. Dann folgte „O Täler weit“ von Felix Mendelssohn -Bartholdy. Es beschreibt die Schönheiten der Natur und die Unruhe durch das stressige Geschäftsleben. Den Text hat Eichendorff wurde 1810 geschrieben. Die nächsten Lieder waren drei geistliche Lieder ganz unterschiedlicher Art von Felix Mendelssohn -Bartholdy: Sonntagmorgen - des Schäfers Sonntagslied, der Psalm 23 und Canco a la vere - Hymne an die Jungfrau von Pablo Casals, 

Die Solistin Aleksandra sang danach aus den slowakischen Volksmelodien „Die Näherin“ und Svenja folgte mit „Mädchens Wunsch“ von Frederic Chopin 

Es folgten von Johannes Brahms drei Lieder: das berühmte, auch hoffnungsvolle Abendlied „Guten Abend, Gut Nacht“, „Es glänzt der Mond nieder“ und „Wach auf, meins Herzens Schöne.

Zum Ende hörten wir noch einmal von Johannes Brahms „Die Meere“ und „Aria di Giovanni, „Willst du dein Herz mir schenken, so fang es heimlich an”. Das Liebesgedicht eines unbekannten Dichters wurde vertont von Johann Sebastian Bach und befindet sich im Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach. Hier sang Svenja 

Es folgte „Nigra sum“ von Pablo Casals, eine Hommage an die Frauen. 

Pablo Casals wurde 97 Jahre alt, das Cello war die große Liebe seines Lebens. Mit 93 Jahren übte er noch täglich 4-5 Stunden das Cellospielen. Auf die Frage warum er das immer noch täte, meinte er: "Ich habe den Eindruck, ich mache Fortschritte". 

Zum Schluss hörten wir noch vom Plätschern, Fließen und Strömen der Moldau durch eine herrliche Landschaft auf dem Weg zum Meer: “Die Moldau” von Smetana 

Text: Marianne Schaefer (gekürzt)

Eionige Bilder sind von Andreas Meincke aufgenommen worden. Vgl. dazu die ausführliche Dokumentation auf  www.tantower.wordpress.de (Suchen: Rosow)